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Baja California – Wüste und Meer, soweit das Auge reicht

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Corinne Niederhauser

Baja California hat mich mit ihrer Ursprünglichkeit und den beeindruckenden Naturlandschaften sofort in ihren Bann gezogen. Die Kombination aus Wüste, Meer und aussergewöhnlichen Tierbeobachtungen macht diese Region für mich zu einem der spannendsten Geheimtipps Mexikos.

Ankommen zwischen Pazifik und Wüste

Schon die Anreise über Frankfurt nach Los Cabos war ein absolutes Highlight. Das neue Flugzeug der Condor war äusserst komfortabel, und dank meines Fensterplatzes konnte ich eine atemberaubende Sicht auf Grönland geniessen. In San José del Cabo angekommen, traf ich auf den Rest der Reisegruppe, mit der ich in den kommenden Tagen diesen für mich noch unbekannten Teil Mexikos erkunden durfte.

Bereits am ersten Morgen erlebte ich einen der Höhepunkte der gesamten Reise: Am Strand unseres Hotels in Los Cabos kämpften sich niedliche, frisch geschlüpfte Meeresschildkröten durch den Sand auf dem Weg ins Meer. Das Hotel, in welchem wir für die ersten drei Nächte untergebracht waren, setzt sich aktiv für ihren Schutz ein und sorgt dafür, dass so viele Tiere wie möglich sicher ins Wasser gelangen, ohne ihren natürlichen Feinden frühzeitig zum Opfer zu fallen. Es war absolut einzigartig, diese kleinen Geschöpfe bei ihren ersten Krabbelversuchen zu beobachten.

Nach diesem wunderbaren Einstieg in die Welt der Baja verbrachte ich den restlichen Tag damit, die Küste zu erkunden. Ich besichtigte verschiedene Hotels und den charmanten Ort San José del Cabo.

Die nächsten beiden Tage standen ganz im Zeichen des VIP-Summits Los Cabos, bei dem sich viele internationale und lokale Fachkräfte im Bereich Tourismus trafen, um mehr über diese eindrückliche Region rund um Los Cabos und die Baja California zu erfahren.

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Mexiko mit allen Sinnen erleben

Nach zwei intensiven Tagen in Meetingräumen setzen wir unsere Reise unter strahlend blauem Himmel fort. Während eines Kochkurses tauchten wir in die authentische Küche Mexikos ein. Wir bereiteten unser eigenes Ceviche zu – roher Fisch, mariniert in Limettensaft und verfeinert mit diversen Zutaten – sowie Enchiladas mit Mole, der für Mexiko typischen Sauce aus zahlreichen Gewürzen und Schokolade. Den Abend verbrachten wir erneut in San José del Cabo. Der Ort gilt als eine der schönsten Städte der Region und begeistert mit beeindruckenden Kunstgalerien, bunt bemalten Häusern und malerischen Gassen, die zum Schlendern einladen. Jeweils Donnerstagabend findet der Art Walk statt. Dann verwandelt sich die ansonst beschauliche Kleinstadt in ein lebhaftes Zentrum rund um Kunst und die mexikanische Kultur

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Auf den Spuren der Geschichte

Am darauffolgenden Tag verliessen wir die Küste und machten uns auf den Weg in das 300-Seelen-Dorf El Triunfo. Das Dorf liegt inmitten der Berglandschaft der Region und war früher dank einer Silbermine sehr wohlhabend. Heute begrüsst das ruhige Bergdorf seine Besucher mit hervorragenden Museen, die einem die Geschichte der Baja California näherbringen, hübschen Restaurants und seiner Lage als perfekter Ausgangspunkt für Abenteuer in den umliegenden Bergen – sei dies per Bike, zu Fuss oder per Pferd.

Kunst, Kulinarik und magische Orte

Im Anschluss ging die Reise weiter nach Todos Santos. Dieser malerische Ort gehört zu den 177 Dörfern Mexikos die in das Programm der «Pueblos Mágicos» aufgenommen wurden. Hier tauchten wir in das Leben des Ortes ein, geprägt von kolonialer Architektur, einer reichen Geschichte sowie einer lebendigen Kunst- und Gastronomieszene. Umgeben von traumhaften Stränden und einer eindrücklichen Bergkulisse bot der Ort zahlreiche Highlights. Ein besonderer Höhepunkt unseres Besuchs war das Mittagessen im Restaurant Oystera, welches just während unserem Besuch offiziell als Empfehlung in den Guide Michelin aufgenommen wurde. In einer gemütlichen Beach-Bar liessen wir den Tag bei einem wunderbaren Sonnenuntergang ausklingen.

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Im Aquarium der Welt

Am nächsten Morgen ging unsere Reise zunächst durch die wildzerklüftete, von meterhohen Kakteen geprägte Landschaft durchs Hinterland, bis wir an der Ostküste der Baja California den Golf von Kalifornien erreichten. Hier ist das Meer weniger von starken Strömungen geprägt, und so eignet sich die «Sea of Cortez» wunderbar für vielseitige Wasseraktivitäten. Unser Ziel war der kleine Küstenort und gleichnamige Nationalpark Cabo Pulmo, der auch als «Aquarium der Welt» bekannt ist. Bei einem unvergesslichen Schnorchelausflug genossen wir es, von immensen Fischschwärmen umringt zu sein, dem Gleiten der Meeresschildkröten zuzuschauen und von einem der ersten Wale begleitet zu werden, der in diesem Jahr den langen Weg von Alaska hierhingeschafft hat. Zwischen Dezember und März kommen jedes Jahr zahlreiche Wale in die Baja California, um hier Ihre Jungen zu gebären, bevor Sie im Frühling erneut den Weg zurück nach Alaska antreten.

Ein würdiger Abschied von Baja California

Am letzten Tag unseres Aufenthalts, umgeben von eindrücklichen Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft, unternahmen wir nochmals eine kurze Bootstour in der Umgebung des Ortes Cabo San Lucas, bevor wir am Abend unseren Rückflug nach Europa antraten.

Haben auch Sie Lust bekommen, eine der noch unbekannteren Regionen Mexikos selbst zu erkunden, so freue ich mich, Ihnen mehr über die Baja California zu erzählen. Rufen Sie mich an oder kontaktieren Sie mich per E-Mail (corinne.niederhauser@dorado-latintours.ch).

Reisegeschichte von Corinne Niederhauser, Product Managerin & Reiseexpertin Dorado Latin Tours

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Ob die faszinierenden Landschaften der Baja California, die geheimnisvollen Nebelwälder Costa Ricas, die Anden Perus oder die farbenfrohen Kolonialstädte Mexikos: Dorado Latin Tours kennt Lateinamerika aus eigener Erfahrung. Mit viel Leidenschaft, fundiertem Insiderwissen und sorgfältig ausgewählten Partnern entstehen Reisen, die Natur, Kultur und Begegnungen authentisch miteinander verbinden. Individuell geplant oder in einer Kleingruppe erleben Sie die Vielfalt Lateinamerikas abseits der bekannten Wege.

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Jan Huwiler

Tanzania abseits der bekannten Safari-Routen

Afrika hat mich schon früh in seinen Bann gezogen: Bereits als Kind durfte ich den Kontinent auf zahlreichen Reisen entdecken und die beeindruckende Vielfalt hautnah erleben. Diese Faszination hat mich nie losgelassen. Seit meiner Lehre bin ich beim Afrikaspezialisten tätig und habe das Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Besonders Tansia begeistert mich. Kaum ein anderes Land vereint eine solche Vielfalt: endlose Savannen und spektakuläre Tierbeobachtungen in der Serengeti, der majestätische Kilimandscharo als höchster Berg Afrikas, die einzigartige Tierwelt im Ngorongoro-Krater und die traumhaften, palmengesäumten Strände Sansibars. Genau diese Kombination aus unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft macht Tansania für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Auf meiner letzten Reise durfte ich Tansania jedoch von einer ganz neuen Seite kennenlernen: auf einer 4x4-Selbstfahrerreise – einer aussergewöhnlichen Art, das Land zu entdecken, die sich besonders an erfahrene Afrika-Reisende richtet. Im folgenden Reiseblog nehme ich Sie mit auf dieses Abenteuer und teile meine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Highlights entlang der Route.Text

Tanzania ist für mich ein Land voller Gegensätze. Schneebedeckte Gipfel am Kilimandscharo, weite Savannen, eindrückliche Nationalparks, die Strände Zanzibars, und dazu eine Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen, die jede Reise besonders machen. Genau diese Mischung aus Natur, Begegnungen und unglaublicher Artenvielfalt fasziniert mich immer wieder.

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