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Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit
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1. Sustainable Aviation Fuel (SAF)

travelhouse bietet seit 2024 schweizweit in allen Filialen und bei Flügen aller Airlines die Möglichkeit, Sustainable Aviation Fuel (SAF) zu erwerben. Dies gibt Ihnen die Chance, Ihren CO2-Fussabdruck bei An- und Rückreisen mit dem Flugzeug noch direkter zu reduzieren.

Sustainable Aviation Fuel ist der Überbegriff für synthetische Treibstoffe, die ohne die Verwendung von fossilen Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas hergestellt werden. Es existieren verschiedene Herstellungsverfahren mit verschiedenen Ausgangsmaterialien, zum Beispiel das Sun-to-Liquid-Verfahren, das Biomass-to-Liquid-Verfahren, das HEFA-Verfahren oder das Alcohol-to-Jet-Verfahren.

Bei allen Verfahren ist das Ziel, Kohlendioxid aus vorhandener, nachhaltiger Biomasse oder Gasen wiederzuverwenden und in Kraftstoff (Kerosin) umzuwandeln. Momentan ist das HEFA-Verfahren am besten für die kommerzielle Herstellung von SAF geeignet. Es werden dabei Fette aus der Lebensmittelindustrie (Altspeisefette, z.B. Speiseöl) und Industrieabfälle hydriert und anschliessend wie fossile Brennstoffe raffiniert.

Durch den Einsatz von SAF werden die CO2-Emissionen um 80% gesenkt. Die restlichen 20% werden momentan noch durch die Herstellungs- und Lieferprozesse verursacht.

Bei der Verbrennung von SAF und fossilem Kerosin entstehen zwar identische Mengen an CO2. Durch den Einsatz von SAF entsteht jedoch ein CO2-Kreislauf: Biogene Reststoffe, die zuvor der Atmosphäre CO2 entzogen haben, werden für die Produktion verwendet.

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Die Lufthansa Group bietet Ihnen eine Übersicht und Details zu diesem Thema.

Der Preis für eine Tonne CO2, das durch den Erwerb von SAF eingespart wird, liegt bei knapp CHF 700 (Stand Januar 2024). Investieren Sie also CHF 50.-, ergibt das eine Einsparung von 71kg CO2. Gerne helfen Ihnen unsere Reiseberaterinnen und –berater bei der Berechnung einer Investition.

Sie können Sustainable Aviation Fuel in allen Filialen von travelhouse in der gesamten Schweiz beziehen. Falls Sie dies wünschen, fragen Sie einfach bei den Reiseexpertinnen und -experten nach. Sie unterstützten Sie gerne dabei.

2. Allgemeine Massnahmen im Rahmen von Reisen

Die nachhaltigen Reisen bieten eine Möglichkeit, Abenteuer mit kleinem ökologischen Fussabdruck zu erleben und das Thema Nachhaltigkeit von einer neuen Seite kennenzulernen. Dies ist aber nicht die einzige Art, wie Sie Ihre Reise etwas nachhaltiger Gestalten können. Oftmals haben schon kleine Verhaltensänderungen eine positive Wirkung. Dazu haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, solche Veränderungen einfach umzusetzen – vor, während und nach der Reise.

Zu Beginn und noch vor der Buchung bei travelhouse macht es Sinn, sich einige grundsätzliche Fragen zu den anstehenden Ferien zu stellen:

  • Möchte ich mit dem Flugzeug verreisen oder kommen auch andere Transportmittel in Frage?
  • Wie möchte ich wohnen? Welche Kriterien sollen Unterkünfte erfüllen?
  • Wie möchte ich mich vor Ort fortbewegen? Welche Transportmittel benutzt man?

  • Hat man sich entschieden und ist die nächste travelboutique nicht direkt um die Ecke, so kann man ganz bequem auch zum Telefon greifen oder eine online Anfrage starten. Unsere Reiseberaterinnen und –berater unterstützen Sie gerne.

    Die Reise beginnt schon an der Haustür. Reisen Sie mit dem Flugzeug, empfiehlt travelhouse Ihnen für die Anreise zum Flughafen den Zug, falls dies die Flugzeiten zulassen. Die Reise mit der SBB ist nicht nur die ökologischere Alternative zum Auto, sondern bringt gleichzeitig den Vorteil, dass man den Gepäckservice nutzen kann. Dabei wird das Gepäck am Vorabend der Reise zu Hause abgeholt und bis zum Zielflughafen transportiert, ohne dass man sich mit dem Gepäck im Zug abfinden oder um das Check-In am Flughafen kümmern muss.

    Einmal an der Reisedestination angekommen, empfiehlt travelhouse, sich vor allem mit den lokalen Gegebenheiten bezüglich Verkehr und Verpflegung vertraut zu machen:

  • Verkehr: Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs ist auch im Ausland eine Alternative zur Fortbewegung in einem Taxi.
  • Verpflegung: Bei Ferien im Ausland lohnt es sich, lokale, familiengeführte Restaurants zu besuchen. Diese bieten nicht nur einen Einblick in die Kultur eines Landes, sondern oftmals auch eine nachhaltigere Alternative zu international geprägten Restaurantketten.
  • Weitere Massnahmen, die Ihnen travelhouse empfiehlt, sind die Verwendung von biologisch abbaubaren Pflegeprodukten und Sonnencremes. Zusätzlich dazu ist der Verzicht auf Take-Away Produkte beim Essen eine einfache Möglichkeit, Abfall zu reduzieren und den ökologischen Fussabdruck zu vermindern.

    Da auch Wasserknappheit immer mehr zum Problem an unzähligen Destinationen wird, empfiehlt travelhouse auch im Umgang mit Wasser rücksichtsvoll zu sein. Durch einige Handgriffe lässt sich so der Wasserverbrauch bei Aufenthalten in Hotels oder auf Reisen nämlich ziemlich gut einschränken. Dazu gehört, dass Hand- und Duschtücher in Hotels aufgehängt werden, damit sie vom Servicepersonal nicht täglich gewaschen werden oder dass man das Zimmer nur alle zwei bis drei Tage reinigen lässt.

    Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt travelhouse fortlaufend. Um die Umwelt und damit die Grundlage für einmalige Ferienerlebnisse aufrecht erhalten zu können, benötigt es laufend Anpassungen und Innovationen, die das nachhaltige Reisen fördern. Jeder Ferienaufenthalt ist eine Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen und sich im Bereich Nachhaltigkeit zu verbessern.

    Haben Sie schon Erfahrungen zu diesem Thema in Ihren Ferien sammeln können und möchten Verbesserungsvorschläge zu unserem nachhaltigen Engagement anbringen? Oder möchten Sie ein Feedback oder Kritik äussern? Dann schreiben Sie uns an nachhaltigkeit@travelhouse.ch. Ein offener Dialog ist uns wichtig und Voraussetzung dafür, dass wir uns ständig verbessern können.

    3. Beitrag für Klimaschutzprojekte

    Bei den nachhaltigen Reisen von travelhouse werden die verursachten Emissionen schon im Preis inkludiert. Da dies bei den übrigen Reisen nicht so gehandhabt wird, arbeitet travelhouse seit 2006 mit myclimate zusammen und bietet so Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, die entstandenen CO2-Emissionen ihrer Flug- oder Schiffsreisen zu berechnen. Durch die Einbezahlung des berechneten Betrags wird in den unterstützten Klimaschutzprojekten dieselbe Menge an Emissionen eingespart, die ein Flug oder eine Schiffsreise verursacht. Seit 2022 fliessen die einbezahlten Gelder in den M-Klimafonds der Migros-Gruppe.

    Der M-Klimafonds unterstützt mit den einbezahlten Geldern Projekte, die innerhalb der Lieferkette der gesamten Migros-Gruppe umgesetzt werden. Ein Projekt, das für travelhouse besonders wichtig ist, wird nachfolgend kurz vorgestellt:

    Der herkömmliche Reisanbau verursacht eine hohe Umweltbelastung durch Treibhausgase in Form von Methanausstössen. In einem Projekt in Thailand werden nun Reisbauern-Familien alternative Anbaumethoden beigebracht. Die zusätzlichen Kosten, die v.a. in der Schulung anfallen, werden vom M-Klimafonds übernommen.

    Mehr Informationen zum Klimafreundlicher Reisanbau in Thailand

    Wie kann man den Beitrag an den Klimaschutz einbezahlen?
    Nach Abschluss einer Buchung bei travelhouse werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass Sie die Möglichkeit haben, durch die Einbezahlung eines Betrags zugunsten von Klimaschutzprojekten einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie werden dafür auf eine für travelhouse errichtete Seite bei myclimate weitergeleitet, wo Sie die verursachte Menge an CO2-Emissionen errechnen und gleichzeitig den dazugehörigen Betrag bezahlen können. Dabei bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten: Sie können entweder den berechneten Betrag oder einen von Ihnen bestimmten Pauschalbetrag bezahlen.

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