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Teenager-tested - Unsere Bucketlist für einen Sommer in Nordnorwegen

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Manuela Fischer

Während meiner langjährigen Zeit bei Kontiki durfte ich mehrmals im Winter in den Norden Norwegens reisen. Die spektakuläre Natur mit ihren messerscharfen Bergspitzen, tiefen Fjorden, überraschend langen Sandstränden und den tanzenden Nordlichtern hat mich sofort in den Bann gezogen. Schon damals war für mich klar: Hierhin möchte ich eines Tages mit meiner Familie zurückkehren – und zwar im Sommer, wenn die Mitternachtssonne die Landschaft in ein ganz besonderes Licht taucht.

Aus dieser Idee wurde schliesslich unser persönliches Familienabenteuer, das ich gerne mit Ihnen teile.

Bevor es losging

Bevor ich unsere Traumreise planen konnte, musste ich unsere Teenager-Söhne erst einmal für das Reiseziel begeistern. Also schnappte ich mir mein Tablet, rief ein paar Sommerimpressionen der Lofoten auf und hielt ihnen die Bilder unter die Nase. «Habt ihr Lust, hierhin mitzukommen?» – «Wow, so krass, dahin kommen wir sofort mit und nehmen Fotokamera und Drohne ins Gepäck!» Gesagt, getan. Wenig später machten wir uns gemeinsam mit dem Kontiki-Direktflug auf den Weg in den hohen Norden.

1. Mit der Fähre auf die Lofoten übersetzen

Abfahrt der Fähre ab Bodø war am Sonntag um 18.45 Uhr. Mindestens eine Stunde vorher dort sein und über acht Stunden Fahrzeit lagen vor uns. Für mich war klar: Jeglichen Stress vermeiden, unterwegs gemütliche Stopps einlegen und die Landschaft geniessen. Also peitschte ich meine Familie bereits um 06.00 Uhr aus den Betten.

Die vorbeiziehenden Landschaften waren so eindrücklich, dass wir immer wieder anhielten. Langsam wurden auch die Jungs auf den Rücksitzen unseres Mietwagens wach. Wegen des eher mässigen Wetters machten wir zwar weniger Stopps als geplant, erreichten Bodø dafür bereits am späten Nachmittag. Es blieb genügend Zeit für einen Stadtbummel, ein feines Glacé und einen frisch gebrühten Espresso im City Park. Am Fährhafen angekommen, war jedoch weit und breit keine Fähre zu sehen. Selbst zur eigentlichen Abfahrtszeit herrschte keine Bewegung. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Wir hatten die Zeitverschiebung von Finnland komplett vergessen und unsere Uhren tickten noch immer falsch! Tatsächlich hätten wir mindestens eine Stunde länger schlafen können.

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2. In Å i Lofoten über die Felsen klettern

Wir waren im Paradies angekommen. Nie vergessen werde ich, wie wir stundenlang über die Felsen bei Å i Lofoten geklettert sind, die überwältigende und farbenfrohe Vegetation bewundert haben und uns den Duft der Stockfischköpfe an den Holzgestellen um die Nase wehen liessen.

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3. Reine und Hamnøy aus der Vogelperspektive bestaunen

Dank der mitgebrachten Drohne konnten wir Reine und Hamnøy schon aus der Ferne aus einer einzigartigen Perspektive erleben und uns den schweisstreibenden Aufstieg auf den Reinebringen sparen. Diese Bergspitzen, die wie Haifischzähne in den kobaltblauen Himmel ragen, gehören für mich zu den eindrucksvollsten Bildern der gesamten Reise.

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4. Karibikfeeling am Polarkreis erleben

Es geht nichts über eine gute Reisevorbereitung. Mein Mann beherrscht diese mindestens genauso gut wie ich und hatte uns Sandstrände wie in der Karibik versprochen. Also fuhren wir entlang der Küstenstrasse an die Nordküste der Insel und erreichten Ytresand und Rambergstranda. Die Namen sagen eigentlich schon alles: flach abfallende, schneeweisse Sandbuchten lagen vor unseren Füssen. Am liebsten wären wir sofort losgerannt und ins Wasser gesprungen. Die kühle Brise und das eisige Atlantikwasser erinnerten uns allerdings daran, dass wir uns doch nicht ganz in der Karibik befanden.

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5. Durch kleine Fischerdörfer ans Ende der Strasse fahren

Auf den Lofoten sind die Wege kurz und kurvig. Abseits der Hauptroute gilt es immer wieder, atemberaubende Fjorde zu umrunden und plötzlich realisiert man, dass die Strasse nicht mehr weiterführt. Das kleine Fischerdorf Ure liegt am Ende der Welt und lud uns mit seinen wunderschönen Rorbuer, den typischen, oft roten Fischerhütten, zum Übernachten ein.

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6. Kunst mitten in der Wildnis entdecken

Wussten Sie, dass es in Norwegen offizielle Landschaftsrouten gibt, auf denen Kunst, Architektur und Natur miteinander verschmelzen? Entlang der schönsten Strassenabschnitte des Landes wurden aussergewöhnliche Rastplätze und Aussichtspunkte geschaffen, die neue Perspektiven auf die Landschaft eröffnen. Markus Raetz, ein Schweizer Künstler, beteiligte sich am Projekt «Skulpturenlandschaft Nordland» und schuf ein Werk, das in der Nähe von Eggum sein Zuhause hat und nur zu Fuss erreichbar ist.

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7. Den berühmten Fussballplatz von Henningsvær besuchen

Seit eine Luftaufnahme im National Geographic veröffentlicht wurde, erhielt der äusserst pittoresk zwischen Felsen gelegene Platz viel Aufmerksamkeit. Auch der Ort ist eine Reise wert. Henningsvær liegt in einer Schärenlandschaft, verteilt auf acht Inseln und wird aufgrund seiner fotogenen Lage bei den Touristen immer beliebter.

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8. Svolvær, das Herz der Lofoten

Natürlich durfte ein Besuch im grössten Ort der Lofoten nicht auf unserem Programm fehlen. Wir haben es genossen, durch die Strasse zu schlendern, das Treiben am Postschiff-Terminal zu verfolgen und uns mit einem feinen Nachtessen verwöhnen zu lassen. Unser Rorbu hatte die perfekte Lage mit freier Sicht auf Hafen, Stadt und umliegende Felsformationen.

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9. Die weniger bekannten Vesterålen entdecken

Wahrscheinlich wussten Sie nicht, dass sich Norwegens längster Sandstrand hier befindet - bei Bleik an der Nordwestküste der Insel Andøya. Ausserdem überbieten sich die Rastplätze in ihrer Einzigartigkeit und überraschen immer wieder aufs Neue. Unser Tagesziel war Andenes am nördlichsten Zipfel der Inselgruppe. Hier wollten wir am nächsten Tag die Fähre nach Gryllefjord auf der Insel Senja erreichen. Weil man diese nicht reservieren konnte und das Boarding nach dem Prinzip «first come first serve» funktioniert, mussten wir unser Auto bereits am Abend in die Reihe stellen. Der Rückweg zum Hotel wurde zum Erlebnis. Unterwegs wurden wir von unzähligen Seeschwalben angegriffen, die lautstark und mit Sturzflügen in unsere Richtung ihre Nester verteidigten.

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10. Die Mitternachtssonne auf Senja erleben

Senja ist die zweitgrösste Insel des Landes und steht zu Unrecht im Schatten der Lofoten. Hier fanden wir all jene Landschaftsformen wieder, die uns während der gesamten Reise begeistert hatten – nur auf erstaunlich kleinem Raum vereint: kreideweisser Korallensand, glasklares Wasser, steil aufragende Felsformationen und… die Mitternachtssonne! Auf vielseitigen Wunsch meiner Familie gönnten wir uns eine Unterkunft am schönsten Ende der Welt mit freier Sicht aufs Meer und die nicht untergehende Sonne. Diese Stunden auf den Felsen inmitten der orange-rot gefärbten Schärenlandschaft bleiben für immer in meinem Herzen.

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Zum Schluss

Bekanntlich hat alles ein Ende, auch die schönste Reise. Auf dem Weg zum Flughafen machten wir einen letzten Halt am Malangenfjord, wo ein hübsches Rorbu direkt am Wasser auf uns wartete. Die Rückfahrt am Folgetag führte uns durch unendliche Weiten mit Birkenwäldern, Flussläufen und kleinen Seen. Diese durften wir dann noch aus der Vogelperspektive bewundern, als unsere Maschine eine Ehrenrunde zum Abschied drehte.

Hat euch unsere Familien-Bucketlist für Nordnorwegen inspiriert? Dann unterstützen euch die Reiseexpertinnen und Reiseexperten von Kontiki gerne dabei, euer ganz persönliches Sommerabenteuer im hohen Norden zu planen.

Reisegeschichte von Manuela Fischer, Senior Backoffice Agent

Im Norden zuhause: Kontiki Reisen

Mit dem Hundeschlitten durch die verträumten Weiten des finnischen Winters, steile Klippen der norwegischen Fjorde bestaunen, in eleganten, naturverbundenen warmen Bäder Islands entspannen. Diese Traumreisen schafft Kontiki immer mit Fokus auf die nachhaltige Entwicklung seiner Reiseziele.

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