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Utah - Highlights und unbekannte Sehenswürdigkeiten

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Melissa Clausen

Sie sitzen am Lagerfeuer des Campings, während das Knistern der Flammen die Stille der Wüste füllt. Das flackernde Licht wirft bewegte Schatten auf die roten Felswände des Canyons, die in der Dämmerung allmählich mit der Dunkelheit verschmelzen. Ein kühler Wind streicht durch die Schlucht und bewegt die trockenen Büsche, deren Rascheln die nächtliche Ruhe begleitet. Der Duft von brennendem Holz liegt in der klaren Luft, und nach und nach beginnt der Himmel, sich mit unzähligen Sternen zu füllen. Über den Umrissen der Felsen erstreckt sich die Milchstrasse wie ein schimmerndes Band. In der Ruhe der Wüste spüren Sie die Weite des amerikanischen Westens.

Unsere Reise beginnt in Las Vegas, einer Stadt voller Lichter und lebhaftem Treiben, die einen deutlichen Kontrast zur weiten Natur bildet, die uns in den nächsten Tagen erwartet. Ein Abend inmitten der hell erleuchteten Strassen, bevor wir uns auf den Weg in die Wildnis machen.

Der Zion National Park ist unsere erste Station, geprägt von hohen Sandsteinfelsen in verschiedenen Erdtönen. Tiefe, schattige Schluchten ziehen sich durch den Park, während der Virgin River sich seinen Weg durch das Gestein bahnt. Ein weiterer zu empfehlender Weg ist der Riverside Walk, er bietet eine sanftere Route entlang des Flusses, durch die Schlucht.

Auf unserem Weg nach Osten kommen wir in das kleine Städtchen Kanab, auch „Little Hollywood“ genannt. Hier wartet ein echter Geheimtipp auf uns: der Peek-a-Boo Slot Canyon. Die enge Sandsteinschlucht mit ihren geschwungenen Felsformationen und den warmen Rot- und Orangetönen ist ein Highlight für Fotografiebegeisterte und alle, die ein Auge für Details haben.

Was den Peek-a-Boo Slot Canyon besonders macht, ist seine Abgeschiedenheit. Im Gegensatz zu den überfüllten Pfaden anderer bekannter Schluchten, wie zum Beispiel dem Antelope Canyon, finden Sie hier Ruhe und können die Umgebung in Ihrem eigenen Tempo entdecken. Am besten erkunden Sie die Region mit einem Guide, da die Anfahrt durch sandige Strassen führt, die nur mit einem geländegängigen Fahrzeug sicher passierbar sind.

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  • Das Valley of Fire ist der grösste und älteste State Park in Nevada
  • Blick auf den hell erleuchteten Las Vegas Strip mit seinen einzigartigen Hotels und Attraktionen.
  • Der Zion National Park beeindruckt mit seinen roten Felsformationen, tiefen Schluchten und hängenden Gärten.
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Das Valley of Fire ist der grösste und älteste State Park in Nevada

Der Grand Canyon National Park in Arizona ist der nächste Höhepunkt unserer Reise. Vom Rand des South Rim eröffnet sich ein weiter Blick über die geschichteten Felswände, die der Colorado River über Millionen von Jahren geformt hat. Entlang der Schluchtkante bieten zahlreiche Aussichtspunkte die Gelegenheit, die Dimensionen der Landschaft zu erfassen. Wanderwege wie der Bright Angel Trail führen hinab in die Schlucht und geben einen Einblick in die geologischen Formationen, die den Canyon prägen. Die Region bietet verschiedene Aktivitäten: Wanderungen zu Aussichtspunkten, Fototouren bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang und Einblicke in die Geschichte der indigenen Gemeinschaften. Felsmalereien und Erzählungen vor Ort vermitteln die reiche kulturelle Bedeutung des Grand Canyons und seiner Umgebung.

Für Reisen im Westen der USA empfehlen wir die Monate April bis Juni und September bis Oktober. In diesen Zeiträumen sind die Temperaturen angenehm, und die Bedingungen für Aktivitäten im Freien besonders günstig. Ein Mietwagen oder Camper bietet Flexibilität und erlaubt es, abgelegene Routen und Aussichtspunkte individuell zu erkunden. Viele Nationalparks verfügen über gut ausgestattete Campingplätze, die einen Aufenthalt inmitten der Natur ermöglichen.

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  • Eines der berühmtesten Wahrzeichen des Südwestens, das Monument Valley
  • Die bis zu 15 m hohen Saguaros gehören zu den beeindruckendsten Wüstenpflanzen der Sonora-Wüste.
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Ob Sie die Canyons und Felslandschaften Utahs erkunden, unter dem Sternenhimmel schlafen oder die Weite des Grand Canyons erleben möchten - unsere Expertinnen und Experten von travelhouse stehen Ihnen zur Seite. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie sich Ihre individuelle Reise durch den Westen der USA zusammen. Reisen, die Geschichten schreiben - entdecken Sie den amerikanischen Westen mit travelhouse.

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Jan Huwiler

Tanzania abseits der bekannten Safari-Routen

Afrika hat mich schon früh in seinen Bann gezogen: Bereits als Kind durfte ich den Kontinent auf zahlreichen Reisen entdecken und die beeindruckende Vielfalt hautnah erleben. Diese Faszination hat mich nie losgelassen. Seit meiner Lehre bin ich beim Afrikaspezialisten tätig und habe das Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Besonders Tansia begeistert mich. Kaum ein anderes Land vereint eine solche Vielfalt: endlose Savannen und spektakuläre Tierbeobachtungen in der Serengeti, der majestätische Kilimandscharo als höchster Berg Afrikas, die einzigartige Tierwelt im Ngorongoro-Krater und die traumhaften, palmengesäumten Strände Sansibars. Genau diese Kombination aus unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft macht Tansania für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Auf meiner letzten Reise durfte ich Tansania jedoch von einer ganz neuen Seite kennenlernen: auf einer 4x4-Selbstfahrerreise – einer aussergewöhnlichen Art, das Land zu entdecken, die sich besonders an erfahrene Afrika-Reisende richtet. Im folgenden Reiseblog nehme ich Sie mit auf dieses Abenteuer und teile meine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Highlights entlang der Route.Text

Tanzania ist für mich ein Land voller Gegensätze. Schneebedeckte Gipfel am Kilimandscharo, weite Savannen, eindrückliche Nationalparks, die Strände Zanzibars, und dazu eine Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen, die jede Reise besonders machen. Genau diese Mischung aus Natur, Begegnungen und unglaublicher Artenvielfalt fasziniert mich immer wieder.

Viele denken bei Tanzania zuerst an die Serengeti, den Ngorongoro-Krater oder Zanzibar. Zu Recht, denn diese Orte gehören zu den grossen Höhepunkten des Landes. Doch gerade abseits der bekannten Routen zeigt sich Tanzania nochmals von einer ganz anderen Seite: stiller, ursprünglicher und überraschend unberührt.

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