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Tanzania abseits der bekannten Safari-Routen

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Jan Huwiler

Afrika hat mich schon früh in seinen Bann gezogen: Bereits als Kind durfte ich den Kontinent auf zahlreichen Reisen entdecken und die beeindruckende Vielfalt hautnah erleben. Diese Faszination hat mich nie losgelassen. Seit meiner Lehre bin ich beim Afrikaspezialisten tätig und habe das Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Besonders Tansia begeistert mich. Kaum ein anderes Land vereint eine solche Vielfalt: endlose Savannen und spektakuläre Tierbeobachtungen in der Serengeti, der majestätische Kilimandscharo als höchster Berg Afrikas, die einzigartige Tierwelt im Ngorongoro-Krater und die traumhaften, palmengesäumten Strände Sansibars. Genau diese Kombination aus unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft macht Tansania für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Auf meiner letzten Reise durfte ich Tansania jedoch von einer ganz neuen Seite kennenlernen: auf einer 4x4-Selbstfahrerreise – einer aussergewöhnlichen Art, das Land zu entdecken, die sich besonders an erfahrene Afrika-Reisende richtet. Im folgenden Reiseblog nehme ich Sie mit auf dieses Abenteuer und teile meine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Highlights entlang der Route.Text

Tanzania ist für mich ein Land voller Gegensätze. Schneebedeckte Gipfel am Kilimandscharo, weite Savannen, eindrückliche Nationalparks, die Strände Zanzibars, und dazu eine Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen, die jede Reise besonders machen. Genau diese Mischung aus Natur, Begegnungen und unglaublicher Artenvielfalt fasziniert mich immer wieder.

Viele denken bei Tanzania zuerst an die Serengeti, den Ngorongoro-Krater oder Zanzibar. Zu Recht, denn diese Orte gehören zu den grossen Höhepunkten des Landes. Doch gerade abseits der bekannten Routen zeigt sich Tanzania nochmals von einer ganz anderen Seite: stiller, ursprünglicher und überraschend unberührt.

Tanzania off the beaten track

Einer dieser Orte ist der Mkomazi Nationalpark. Der Park liegt etwas abseits der klassischen Safari-Routen und ist noch immer ein echter Geheimtipp. Während meiner zwei Tage im Park habe ich nur ein einziges anderes Fahrzeug gesehen. Genau das macht Mkomazi so besonders: keine grossen Touristenströme, keine Hektik, sondern viel Raum für Natur, Stille und echte Wildnis.

Die Landschaft ist weit, rau und ursprünglich. Hier fühlt sich Safari nochmals anders an. Wer Tanzania nicht nur abhaken, sondern wirklich erleben möchte, findet im Mkomazi Nationalpark einen Ort, der lange in Erinnerung bleibt.

Besonders empfehlen kann ich eine oder zwei Nächte im Mkomazi View Camp. Wenn es am Abend ruhig wird, und die untergehende Sonne die Landschaft in warmes Licht taucht, ist da plötzlich nur noch die Natur. Kein Lärm, keine Ablenkung, keine Menschenmengen. Nur Weite, Wildnis und dieses besondere Gefühl, ganz nah dran zu sein. Das Campieren in freier Wildbahn, der Stille der Natur zu lauschen, genau solche Momente machen eine Reise nach Tanzania unvergesslich.

Das Camp lässt sich ideal in die Reise integrieren, da der Mkomazi Nationalpark auf der Route zwischen Lushoto und Arusha liegt. Bereits eine oder zwei Zusatznächte reichen aus, um Tanzania abseits der bekannten Wege kennenzulernen und der Reise eine besondere Tiefe zu geben.

Die grossen Klassiker nicht verpassen

Natürlich gehören auch die bekannten Nationalparks zu einer Tanzania-Reise dazu. Die Serengeti beeindruckt mit ihrer endlosen Weite, ihrer aussergewöhnlichen Tierwelt und der berühmten Great Migration, bei der Millionen von Gnus und Zebras durch die Savanne ziehen.

Auch der Ngorongoro-Krater ist ein Erlebnis für sich. Schon der Blick vom Kraterrand ist spektakulär. Unten öffnet sich eine einzigartige Landschaft mit einer besonders hohen Dichte an Wildtieren. Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und mit etwas Glück auch Leoparden lassen sich hier in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Im Tarangire Nationalpark prägen riesige Baobab-Bäume die Landschaft. Besonders während der Trockenzeit versammeln sich viele Tiere entlang des Tarangire-Flusses. Elefantenherden, weite Ebenen und die markanten Baobabs machen den Park zu einem weiteren Höhepunkt jeder Safari.

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  • Ein Löwen-Männchen durchstreift sein Revier in der Serengeti.
  • Elefanten auf der Nahrungssuche in der Serengeti
  • Morgendliche Ballonsafari über die Ebene der Serengeti
  • Eine Geparden-Mutter hält Ausschau im verregneten Ngorongoro-Krater
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Ein Löwen-Männchen durchstreift sein Revier in der Serengeti.

Ausklang auf Zanzibar

Nach den Safari-Erlebnissen auf dem Festland bietet Zanzibar den perfekten Abschluss. Weisse Strände, türkisfarbenes Wasser und die geschichtsträchtige Altstadt Stone Town zeigen nochmals eine ganz andere Seite Tanzanias.

In den engen Gassen von Stone Town treffen arabische, persische, indische und europäische Einflüsse aufeinander. Märkte, historische Gebäude und kleine Innenhöfe erzählen von der bewegten Geschichte der Insel. Auch ein Besuch auf einer Gewürzplantage lohnt sich, um mehr über Zimt, Nelken, Muskatnuss und die kulturelle Bedeutung des Gewürzhandels zu erfahren.

Tanzania ist ein Reiseziel, das Safari, Natur, Kultur und Erholung auf eindrückliche Weise verbindet. Wer neben den bekannten Höhepunkten auch die stilleren, ursprünglicheren Orte entdecken möchte, sollte den Mkomazi Nationalpark unbedingt in die Reise einbauen.

Hat Sie das Safari-Fieber gepackt? Unsere Expertinnen und Experten bei Private Safaris helfen Ihnen gerne dabei, Ihre persönliche Tanzania-Reise zu planen.

*Reisegeschichte von Jan Huwiler, Reisedesigner Private Safaris *

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  • Traditionelle Boote im Sonnenaufgang an der Ostküste Sansibars
  • Strandbar mit tropischen Früchten am Nungwi-Strand auf Sansibar
  • Traditionelles Dhow-Segelboot vor der Küste Stone Towns
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Traditionelle Boote im Sonnenaufgang an der Ostküste Sansibars

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Jan Huwiler

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Afrika hat mich schon früh in seinen Bann gezogen: Bereits als Kind durfte ich den Kontinent auf zahlreichen Reisen entdecken und die beeindruckende Vielfalt hautnah erleben. Diese Faszination hat mich nie losgelassen. Seit meiner Lehre bin ich beim Afrikaspezialisten tätig und habe das Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Besonders Tansia begeistert mich. Kaum ein anderes Land vereint eine solche Vielfalt: endlose Savannen und spektakuläre Tierbeobachtungen in der Serengeti, der majestätische Kilimandscharo als höchster Berg Afrikas, die einzigartige Tierwelt im Ngorongoro-Krater und die traumhaften, palmengesäumten Strände Sansibars. Genau diese Kombination aus unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft macht Tansania für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Auf meiner letzten Reise durfte ich Tansania jedoch von einer ganz neuen Seite kennenlernen: auf einer 4x4-Selbstfahrerreise – einer aussergewöhnlichen Art, das Land zu entdecken, die sich besonders an erfahrene Afrika-Reisende richtet. Im folgenden Reiseblog nehme ich Sie mit auf dieses Abenteuer und teile meine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Highlights entlang der Route.Text

Tanzania ist für mich ein Land voller Gegensätze. Schneebedeckte Gipfel am Kilimandscharo, weite Savannen, eindrückliche Nationalparks, die Strände Zanzibars, und dazu eine Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen, die jede Reise besonders machen. Genau diese Mischung aus Natur, Begegnungen und unglaublicher Artenvielfalt fasziniert mich immer wieder.

Viele denken bei Tanzania zuerst an die Serengeti, den Ngorongoro-Krater oder Zanzibar. Zu Recht, denn diese Orte gehören zu den grossen Höhepunkten des Landes. Doch gerade abseits der bekannten Routen zeigt sich Tanzania nochmals von einer ganz anderen Seite: stiller, ursprünglicher und überraschend unberührt.

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