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Namibia - Sundowner Spots soweit das Auge reicht

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Zoe De Feo

Bevor wir nach Namibia reisen, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Zoe und arbeite als Reisespezialistin bei Private Safaris. Afrika begeistert mich seit vielen Jahren und gehört sowohl beruflich als auch privat zu meinen liebsten Reisezielen.

Wenn ich nicht gerade Reisen plane oder selbst unterwegs bin, verbringe ich meine Zeit gerne mit Ballett, Sport oder Malen. Am liebsten entdecke ich jedoch neue Orte und sammle Erlebnisse, die ich später mit meinen Kundinnen und Kunden teilen kann.

Heute nehme ich Sie mit nach Namibia und zeige Ihnen einige Orte, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.

Drink auf einer Steinplatte

Ob uralte Felsmalereien oder die markanten Granitfelsen, die sich aus der Landschaft erheben – im Erongo Gebirge fällt mein Blick sofort auf die einzigartigen Formationen. Angekommen in der Ai Aiba Lodge, steht am späten Nachmittag bereits der erste Nature Drive an. Im typischen Safari-Stil geht es mit dem offenen Fahrzeug hinaus. Der frische Wind weht durch die Haare, während die tief stehende Sonne die Landschaft in warmes Licht taucht. Zwischen Akazienbäumen und felsigen Hügeln streckt plötzlich eine Giraffe ihren langen Hals hervor. Da die Nature Drives hier nicht auf Tierbeobachtungen ausgerichtet sind, ist diese Begegnung ein riesiges Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes.

Sobald sich die Sonne dem Horizont nähert, wartet der lang ersehnte Sundowner. Mit einem Drink in der Hand stehe ich auf einer grossen Felsplatte und schaue durch Büsche und Sträucher, wie die orangefarbene Sonne die Felsen zum Leuchten bringt. Das Erongo Gebirge strahlt mich in den schönsten Farben an.

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  • Sundowner in der Wüste
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Gin & Tonic – Cheers in die endlose Weite

Je nordwestlicher, desto spannender werden die Gesteinsformationen. Die Berglandschaften im Damaraland sind für mich besonders beeindruckend. Gerade, runde, eckige, kleine und grosse Felsen wirken, als könnten sie jeden Moment herunterfallen. Doch alles hält seit Jahrhunderten zusammen. Die weissen Gräser lassen den Boden fast wie Schnee wirken, während sich das Licht der untergehenden Sonne langsam verfärbt.

Das Damaraland bietet viel, doch etwas, das ich hier erlebe, vergesse ich nicht so schnell. Früh am Morgen startet der Elephant Nature Drive. Die «African Massage» auf dem Weg zu den Elefanten geniesse ich in den kühlen Stunden. Für neue Afrikafans: So wird das Gefühl beschrieben, wenn man auf den Schotterpisten im Fahrzeug ordentlich durchgeschüttelt wird – fast wie auf einem Massagestuhl. Schon bald kommen die sogenannten «Desert-Adapted Elephants» ganz nah. Diese an die trockene Umgebung angepassten Elefanten legen weite Strecken zurück und können mit wenig Wasser auskommen, weshalb sie typisch für das Damaraland sind.

Next Stop: Twyfelfontein. Hier entdecke ich Felsgravuren, die mehrere tausend Jahre alt sind. Der Abend wird mit einem wohlverdienten Gin & Tonic beim Sundowner im unverwechselbaren Camp Kipwe abgeschlossen. Der Gin & Tonic soll gegen die Mücken helfen – da nehme ich gern einen.

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  • Gravuren in Twyfelfontein
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Heute lieber ein Weinglass im The Tug

Nach langen, weiten Strecken tauchen in der Ferne farbige Häuser auf – Swakopmund liegt vor mir. Im Städtchen angekommen, entdecke ich die vielen Überbleibsel aus der früheren Kolonialzeit. Die Geschichte, die dieser Ort erzählt, ist spürbar und wirkt auf mich äusserst lehrreich.

Nebst der Geschichte finde ich hier auch zahlreiche Läden mit holzgeschnitzten oder aus Draht gefertigten Souvenirs. Ich schlendere durch die Geschäftslokale und nehme mir ein T-Shirt mit der namibischen Landkarte mit – so trage ich Namibia nicht nur im Herzen.

Ein Sundowner funktioniert heute leider nicht, dafür wartet eine kulinarische Alternative direkt am Wasser im Restaurant The Tug auf mich. Mit einem typischen Fischgericht und einem leckeren Glas Wein lasse ich den Tag ausklingen und stosse auf die Reise an.

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  • Altes deutsches Gebäude in Swakopmund aus der Kolonialzeit
  • Die Vergangenheit als deutsche Kolonie ist in Skwakopmund noch allgegenwärtig.
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«Sossus» – kein Zurück mehr von dem Afrika Fieber

Ich denke jeden Tag an das Gefühl, wie der Sand mir in die Schuhe läuft – eine meiner schönsten Erinnerungen. Sossusvlei ist der Ort, an dem ich mich frei und leicht fühle. Das Wort Sossusvlei setzt sich aus «Sossus» = kein Zurück und «Vlei» = Senke/Pfanne zusammen. Und obwohl es «kein Zurück» bedeutet, will ich sofort wieder zurück.

Mitten in der trockenen Wüste erlebe ich einige der eindrücklichsten Momente. Die Besteigung der Big Daddy Dune – ein weiter Weg nach oben, doch oben angekommen ist die Aussicht über die sandige Dünenlandschaft atemberaubend. Danach geht es hinunter ins Deadvlei. Ich renne und springe die Düne hinunter, unter meinen Schritten entstehen dumpfe Geräusche im Sand. Unten angekommen wirkt alles wie im Traum: die kontrastreichen Farben machen die Szenerie fast unwirklich.

Bei einem weiteren Stopp mache ich einen grossen Schritt nach vorn, und ich blicke in die Tiefe des Sesriem Canyon.

Der letzte Sonnenuntergang in meinem geliebten Namibia wird in der Kulala Desert Lodge gefeiert, wo eine abwechslungsreiche Auswahl an Drinks und Snacks bereitsteht. Mit dem letzten Glas Wein stosse ich an und blicke in den klarsten Sternenhimmel über mir – hier fühle ich mich Zuhause.

Und wenn Sie auch das Fernweh gepackt hat, hilft Ihnen Private Safaris gerne dabei, Ihre eigene Namibia-Reise Wirklichkeit werden zu lassen.

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Private Safaris Ihr Spezialist für Afrika

Seit über 50 Jahren organisiert Private Safaris individuelle oder geführte Reisen und Safaris im südlichen und östlichen Afrika. Mehrfach prämiert als bester Schweizer Reiseveranstalter für Afrika, geniessen Sie beste Beratung und ein breites Angebot – von Offroad-Touren bis Gorilla-Trekkings.

Weitere Reiseberichte

Monika Peter

Solo Reisen in Asien

Sie stehen im letzten Waggon des Nachtzugs von Bangkok nach Chiang Mai. Durch das Panoramafenster gleitet die Nachtlandschaft still vorbei. Dschungel, Hügel, vereinzelt leuchtende Fenster in der Dunkelheit. In Hanoi sitzen Sie frühmorgens auf einem kleinen Hocker an einer Strassenecke. Der erste Coconut Coffee des Tages in der Hand, umgeben vom geschäftigen Treiben eines erwachenden Viertels. Und in Japan führt ein Abendspaziergang durch die Gassen von Kyoto vorbei an Tempeln, leuchtenden Papierlaternen und kleinen Lokalen, in denen sich Tradition und Gegenwart begegnen.

Allein unterwegs zu sein bedeutet, eigene Wege zu gehen, das Reisetempo selbst zu bestimmen und offen zu bleiben für Begegnungen, die sich unterwegs ganz beiläufig ergeben. Es heisst auch, sich Zeit zu nehmen für Entdeckungen, für Gespräche, für sich selbst. In diesem Blog stellen wir Ihnen fünf Reiseziele in Asien vor, die sich besonders gut für Solo-Reisende eignen, ergänzt durch praktische Hinweise für eine sichere, inspirierende und individuell gestaltbare Reise.

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