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Colorado – an landschaftlicher Vielfalt nicht zu übertreffen

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Esther Kalt

Der Sand leuchtet in der Abendsonne orange. Man spürt beim Gehen die feinen Sandkörner unter den Füssen. Ein eigenartig wohliges Gefühl. Der Sand ist noch warm und fühlt sich weich an. Fast könnte man meinen, man werde wie von Zauberhand hinuntergezogen. Mit jeder Minute, in der man seinem Ziel auf den Sanddünen entgegenläuft, wird der Atem ein bisschen schwerer. Dafür entschädigt – einmal oben angekommen – die Szenerie im Hintergrund für die Anstrengung. Zu sehen sind Berge, die in oranges Licht getaucht sind. Es sind die Rocky Mountains in Colorado, die man vom Great Sand Dunes Nationalpark aus sehen kann.

Wer sich für eine Reise in den mittleren Westen der USA nach Colorado entscheidet, sollte unbedingt diesen Zwischenstopp ca. 230 Kilometer südlich von Denver einlegen. Im San Luis Valley zwischen der Sangre de Cristo Range und dem San Juan Gebirge liegen nämlich die höchsten Sanddünen Nordamerikas. 230 Meter – so hoch sind die Grössten von ihnen. Über etwa 12'000 Jahre hinweg entstanden diese Giganten durch Sandablagerungen. Vom Wind wurden die Sandkörner durch das Tal geweht, lagerten sich an der Ostseite ab und häuften sich über Jahrtausende hinweg zu Dünen. Ein Prozess, der noch heute andauert und die Dünen in immer neuen Formen erscheinen lässt. Das Schöne daran? Sie können sich hautnah ein Bild der Giganten machen und die Dünen sogar besteigen. Zwar ist die Besteigung anstrengend, jedoch wird man oben mit einer atemberaubenden Rundumsicht über das Tal und die Berge belohnt. Wer ein zusätzliches Abenteuer erleben möchte, sollte Abends auf die Dünen und warten, bis es dunkel wird. Durch die geringe Lichtverschmutzung, erhalten Sie einen atemberaubenden Blick auf die Sterne.

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Colorado ist unglaublich vielfältig und bietet sich für alle an, die gerne Zeit in der Natur verbringen. Sei dies beim Wandern, Biken oder anderen Outdoor-Aktivitäten. Wer täglich Neues entdecken möchte, ist in den verschiedenen National- und State Parks richtig. Zum Beispiel im Black Canyon of the Gunnison National Park, wo sich ein Besuch des noch etwas unbekannteren Canyons lohnt. Hier dominiert nicht – wie sonst im Westen der USA üblich – die rötliche Farbe der Felswände, sondern Grau-Schwarz. Es sind genau diese dunklen, steilen Felswände, die dem Canyon seine Namen verleihen und ihn so speziell machen. Wer es lieber entspannt mag, kann sich in einer der unzähligen heissen Quellen von Colorado entspannen. Gerade nach einer anstrengenden Wanderung ist dies die perfekte Abrundung und hilft, am nächsten Tag wieder für neue Aktivitäten fit zu sein. Wer es gerne romantisch und ruhiger mag, sollte in Glenwood Springs – bekannt für seine vielen Thermalbäder – unbedingt in den Abendstunden die Iron Mountain Hot Springs aufsuchen. Die Bäder sind direkt am Colorado River gelegen und bieten in den Abendstunden einen schönen Blick auf die in Orange getauchten Berge des Umlands. Perfekt für ein wenig Zweisamkeit und Erholung.

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Worauf warten Sie noch? Lernen Sie Colorado kennen. Es erwartet Sie eine grosse Vielfalt an Landschaften, ohne dass Sie grosse Distanzen zurücklegen müssen. Vom urbanen Stadtleben in Denver über die Bike und Wandertrails in den Nationalparks bis zum Colorado Monument mit seinen Sandsteinformationen im Westen des Bundesstaates, hat es für alle etwas dabei. Kontaktieren Sie noch heute unsere Reisexpertinnen und -experten. Sie unterstützen Sie gerne bei der Planung Ihres ganz persönlichen Abenteuers in den Rocky Mountains.

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Jan Huwiler

Tanzania abseits der bekannten Safari-Routen

Afrika hat mich schon früh in seinen Bann gezogen: Bereits als Kind durfte ich den Kontinent auf zahlreichen Reisen entdecken und die beeindruckende Vielfalt hautnah erleben. Diese Faszination hat mich nie losgelassen. Seit meiner Lehre bin ich beim Afrikaspezialisten tätig und habe das Glück, meine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Besonders Tansia begeistert mich. Kaum ein anderes Land vereint eine solche Vielfalt: endlose Savannen und spektakuläre Tierbeobachtungen in der Serengeti, der majestätische Kilimandscharo als höchster Berg Afrikas, die einzigartige Tierwelt im Ngorongoro-Krater und die traumhaften, palmengesäumten Strände Sansibars. Genau diese Kombination aus unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft macht Tansania für mich zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Auf meiner letzten Reise durfte ich Tansania jedoch von einer ganz neuen Seite kennenlernen: auf einer 4x4-Selbstfahrerreise – einer aussergewöhnlichen Art, das Land zu entdecken, die sich besonders an erfahrene Afrika-Reisende richtet. Im folgenden Reiseblog nehme ich Sie mit auf dieses Abenteuer und teile meine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Highlights entlang der Route.Text

Tanzania ist für mich ein Land voller Gegensätze. Schneebedeckte Gipfel am Kilimandscharo, weite Savannen, eindrückliche Nationalparks, die Strände Zanzibars, und dazu eine Offenheit und Herzlichkeit der Einheimischen, die jede Reise besonders machen. Genau diese Mischung aus Natur, Begegnungen und unglaublicher Artenvielfalt fasziniert mich immer wieder.

Viele denken bei Tanzania zuerst an die Serengeti, den Ngorongoro-Krater oder Zanzibar. Zu Recht, denn diese Orte gehören zu den grossen Höhepunkten des Landes. Doch gerade abseits der bekannten Routen zeigt sich Tanzania nochmals von einer ganz anderen Seite: stiller, ursprünglicher und überraschend unberührt.

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