Banff und Lake Louise

Wenn in der kanadischen Provinz Alberta die ersten Schneeflocken fallen, ist der Saisonstart zum Greifen nah. Um die Vorfreude auf den Winter noch zu verstärken und mehr über die kanadischen Wintersportorte zu erfahren, sprachen wir mit unseren Partnern vor Ort.

Welche Jahreszeit ist für das Freeriden optimal?

SkiBig3 hat übergreifend über drei Skigebiete ein ausgezeichnetes Angebot für Freunde von tief verschneitem, steilem Gelände. Die Schneestürme im Dezember und Januar sorgen für eine hervorragende Schneedecke, die die ganze Saison über hält. Im März schneit es in der Regel ergiebig, dann sind die Tiefschneebedingungen optimal und das zugängliche Freeride-Gebiet am grössten. Banff Sunshine Village bietet mit Delirium Dive und Wild West zwei Freeride-Abschnitte mit eingeschränktem Zugang, für die Lawinenausrüstung erforderlich ist. Nur bei ausreichender Schneedecke ist es sicher, das Gebiet zu öffnen, Januar bis März ist dabei die empfehlenswerteste Zeit. Natürlich hängt das von der jeweiligen Schneemenge in der Saison ab.

Banff resort. Foto von Reuben KrabbeBanff resort. Foto von Reuben Krabbe

Haben Sie Insidertipps für die besten Runs?

Bei einer befahrbaren Fläche von mehr als 3000 Hektar über die drei Skigebiete von SkiBig3 (Banff Sunshine, Lake Louise Ski Resort & Mt Norquay) ist es unmöglich, alles mit einem Mal (oder mehreren Malen) abzudecken. Um schnell das Beste vom Besten kennenzulernen, bietet SkiBig3 geführte Touren an. Innerhalb von drei Tagen zeigen unsere zertifizierten Skiführer den Gästen die schönsten Abschnitte. Jeden Tag ist ein anderes Skigebiet an der Reihe, die Skiführer kennen alle verborgenen Ecken und die schönsten Tiefschneehänge. Je nach Können und Geländepräferenzen werden unterschiedliche Touren für leicht fortgeschrittene und fortgeschrittene Skifahrer/Rider angeboten. Zwar ist es kein klassischer Skikurs, trotzdem geben unsere Profis gerne mit Technik-Tipps, damit das Abenteuer noch intensiver wird. Bei diesen Touren lernen die Gäste das Beste von Banff Sunshine, Lake Louise und Mt Norquay kennen – natürlich mit Schnellzugang bei den Seilbahnen.

Lake Louise resort. Picture by Dan Evans.Lake Louise resort. Picture by Dan Evans.

Wie schwierig ist das Gelände für Freerider? Für wen sind die Skigebiete am besten geeignet?

Alle drei Skigebiete im Banff-Nationalpark haben unabhängig vom Können für alle Skifahrer/Rider etwas zu bieten. Für die genaue prozentuelle Aufteilung haben wir ein Bergstatisik-Infoblatt.

Banff Sunshine Village teilt sich in zwei miteinander über die «Hauptarterie», also die Seilbahn, verbundene Hauptbereiche auf. Im Upper Village werden zahlreiche Aktivitäten angeboten, über sechs Lifte haben Anfänger, leicht Fortgeschrittene und Freeride-Spezialisten Zugang zu unterschiedlichen Runs. Mit dem Great Divide Express geht es auf das Dach des Skigebiets und von dort aus zur Delirium Dive Freeride Zone. Der zweite Hauptbereich in diesem Skigebiet ist Goat’s Eye Station, wo vor allem leicht Fortgeschrittene und Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen, insbesondere in der Wild West Freeride Zone.

Das Skigebiet Lake Louise gliedert sich in drei grosse Bereiche. Front Side bietet ein weitverzweigtes Netz an vor allem blauen und grünen Pisten, wo alle auf ihre Kosten kommen. Das Gelände für Fortgeschrittene befindet sich vor allem im Bereich Back Bowls mit Tiefschneehängen, steilen Abfahrten und kupiertem Gelände. Der dritte Abschnitt – «Larch» genannt – bietet für alle Stufen verschiedene Möglichkeiten. Ausgehend von der Bergstation jeder Seilbahn gibt es Abfahrten für Anfänger und leicht Fortgeschrittene – somit steht einem vergnüglichen Tag in Lake Louise nichts im Weg.

Das klassische Familienskigebiet Mt. Norquay ist kleiner, überschaubarer und am nächsten an der Kleinstadt Banff gelegen. Viele der einheimischen Skifahrer und Snowboarder haben auf diesem Berg ihre ersten Schwünge gezogen. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Für Fortgeschrittene bietet Mt. Norquay einige schwarze und sogar tiefschwarze Abfahrten, die zu den steilsten in ganz Nordamerika zählen.

Links: Hotel in Lake Louise. Rechts: Promenade in Banff.Links: Hotel in Lake Louise. Rechts: Promenade in Banff.

Was, wenn es einmal stürmt? Welche Alternativen gibt es vor Ort?

Der SkiBig3-Verbundpass beinhaltet einige Mehrwert-Sonderleistungen (ab einem 3+-Tagespass – aber ganz ehrlich, weniger Tage hier zu verbringen hätte auch keinen Sinn…), beispielsweise die heissen Quellen Banff Upper Hot Springs und das Whyte Museum der kanadischen Rocky Mountains. Daneben ist Banff selbst ein lebendiger Ort mit Galerien, Restaurants, Cafés und Bars. Im Winter gibt es unter anderem Schneeschuhwanderungen, Ice Walks und Hundeschlittenfahren, daneben ein breites Gesundheits- und Wellnessangebot. Banff und Canmore haben zudem mehrere Yoga-/Tanz-Studios und Fitnessstudios. Im Banff Centre (in Banff selbst) und im artsPlace (im Nachbarort Canmore) gibt es unterschiedliche Aufführungen und Filmvorführungen, dazu Kunstkurse zu unterschiedlichen Themen mit verschiedenen Medien.

Skiing in Lake Louise. Picture by Dan Evans.Skiing in Lake Louise. Picture by Dan Evans.

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